Veranstaltungen
Hier werden Veranstaltungshinweise gegeben, die mit dem Strafvollzugsarchiv, den an diesem beteiligten Personen und zu den mit dem Strafvollzugsarchiv verbundenen Themen zusammenhängen.

In Kooperation mit HAMMER WEG e.V. sowie der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung möchte das Strafvollzugsarchiv zur Tagung „Wie viel zivil ist zu viel? Zivilgesellschaftliches Engagement in Sachsens Justiz – Chancen und Herausforderungen“ einladen.
Die Fachtagung beschäftigt sich mit zentralen Fragen wie:
- Welche Rolle spielen Schöffinnen und Schöffen bei der Urteilsfindung?
- Wie können Ehrenamtliche sinnvoll im Vollzug mitwirken?
- Was leisten Beiräte, und wo stoßen sie an Grenzen?
- Wie wird die Resozialisierungsforschung einbezogen?
- Was können Kooperationen von Gefängniszeitungen mit externen Partnern und Medien bewirken?
- Wie kommen Opfer und deren Leiden zur Sprache – z. B. durch Restorative Justice?
Die Fachtagung richtet sich an alle Praktizierenden aus dem Strafvollzug sowie Engagierte aus dem Ehrenamt als auch Forschende – und alle, die Resozialisierung aktiv mitgestalten möchten. Hier gehts zum Flyer sowie zur Anmeldung über den QR-Code.
Das Symposium 2026 des Instituts für Konfliktforschung e.V. lädt in Kooperation mit dem Verein Deutsche Strafverteidiger e.V. zum 53. Symposium. Die Tagung steht hierbei unter dem Motto: ‚‚Migration, Strafrecht und Psychiatrie. Flucht – aus der Verantwortung?“
Am zweiten Tag der Veranstaltung wird außerdem Prof. Dr. jur. Christine Graebsch über Straf- und Ausländerrecht im Verstärkerkreislauf vortragen.
Die Anmeldung zur Tagung erfolgt hier. Der genaue Ablauf der Veranstaltung sowie weiterführende Informationen können im Flyer eingesehen werden.

Bildung für alle – dieses Ziel steht seit dem Bologna-Prozess im Raum. Doch eine Gruppe wird dabei oft übersehen: Menschen im Strafvollzug. Genau hier setzt die Tagung „Hochwertige Bildung für alle? Hochschulbildung im Justizvollzug“ an, welche am 18. und 19. Juni 2026 an der Universität Kassel stattfindet.
Die Veranstaltung bringt Forschende, Praktiker:innen sowie Akteur:innen aus Justiz und Bildung zusammen, um Chancen, Herausforderungen und Perspektiven Hochschulbildung im Strafvollzug zu diskutieren. Im Fokus stehen der interdisziplinäre Austausch, die Stärkung bestehender Netzwerke sowie mehr Transparenz – insbesondere hinsichtlich rechtlicher Rahmenbedingungen.
Ziel ist es, gemeinsam neue Impulse für bessere Studienbedingungen im Justizvollzug zu entwickeln und innovative Ansätze in der Bildungsarbeit voranzubringen.
Die Tagung richtet sich an alle Interessierten aus Wissenschaft, Praxis und Institutionen sowie an Mitglieder des Strafvollzugsarchivs. Es wird um Anmeldung bis zum 20. Mai 2026 gebeten. Weitere Informationen, wie zur Anmeldung können hier eingesehen werden. Zum Flyer der Veranstaltung geht es hier.
Hinweis: Das Programm der Tagung ist noch nicht vollständig festgelegt. Es empfiehlt sich, dieses hier im Blick zu behalten, um über mögliche Änderungen informiert zu werden.
